Die TU Dresden sucht nach Zombies
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Kunstprojekt Die TU Dresden sucht nach Zombies

An der TU Dresden werden Zombies gesucht: Die beiden Künstler Paul Barsch und Tilman Hornig suchen Statistinnen und Statisten, die von professionellen Maskenbildnern in Zombies und Opfer verwandelt werden. Am 11. März von 11 bis 14 Uhr posieren sie für 360 Grad-Fotografien.

Die TU Dresden sucht nach Zombies

Quelle: AP

Dresden. Plötzlich ein dumpfes Pochen an der Hörsaaltür. Was kann das sein? Da fliegt die Tür auf, Zombies stürmen die Vorlesung, es bricht Chaos aus. So oder so ähnlich könnten die Szenen aussehen, die am 11. März im Görges-Bau auf der Helmholtzstraße 9 vom Künstlerduo „New Scenario“ inszeniert werden.

Die beiden Künstler Paul Barsch und Tilman Hornig suchen Statistinnen und Statisten, die von professionellen Maskenbildnern in Zombies und Opfer verwandelt werden. Von 11 bis 14 Uhr posieren sie für 360 Grad-Fotografien. Die sind für die kommende Ausstellung „Student X“ in der Altana-Galerie vorgesehen. Bilder des Campus werden in der Schau zur Bühne, auf der Fragen nach Verschwörungstheorien, Fiktion und Realität, Chaos und Ordnung verhandelt werden.

Die Galerie gehört zur Kustodie, der Kunst- und Inventarsammlung der Universität. Deren Bestand wird aktiv in die Inszenierung eingebunden. So kommt aus der Medizinhistorischen Sammlung zum Beispiel ein tragbares Feldbett nebst Stahlhelmen und Säge dazu oder eine analoge Waage. Insgesamt sollen die Bildwelten optisch in eine enttechnisierte Welt nach der Apokalypse führen.

Im angedachten „Survival Guide“, der Besucher durch die Ausstellung führen wird, werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse der Universität um die Figur des „Zombie“ präsentiert. Die Politikwissenschaft beschäftigt sich zum Beispiel mit Dystopien, (negative Vorstellungen der Zukunft) Störungen sowie realen und eingebildeten Katastrophen.

Alle Statisten werden zur Eröffnung der Ausstellung zum 5. Mai eingeladen und können sich über Fotos freuen, die sie exklusiv erhalten. Einziges Kriterium für Bewerber seien Lust und Freude, an einem Kunstwerk mitzuwirken, so Gwendolin Kremer, Kuratorin der Altana-Galerie. Gesucht werden 100 bis 150 Leute, um eine Voranmeldung per mail wird dringend gebeten.

Von Lisa Albrecht

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