Stadtrat Leipzig tagt: Verkehrsplanung, Wohnen in Möckern und Wagenplätze
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Ab 14 Uhr im Neuen Rathaus Stadtrat Leipzig tagt: Verkehrsplanung, Wohnen in Möckern und Wagenplätze

In Leipzig tagt heute ab 14 Uhr der Stadtrat im Neuen Rathaus. Das Gremium entscheidet unter anderem über viel Geld für neue Schulen, Mietverträge für Wagenplätze und die Planung für das neue Wohngebiet auf dem Kasernengelände Olbrichtstraße.

Blick auf den Wagenplatz Fockestraße 80 (Herbst 2015). Mit den Bewohnern laufen die Gespräche für einen Pachtvertrag.

Quelle: André Kempner

Leipzig. In Leipzig tagt heute ab 14 Uhr der Stadtrat im Neuen Rathaus. Das Gremium entscheidet unter anderem über den SPD-Antrag für ein umfassendes Fußverkehrskonzept und den CDU-Vorstoß zu einheitlichen Mietverträgen für Wagenplätze.

Das Baudezernat lässt außerdem über die Verbesserung des Verkehrsmanagements für 1,1 Millionen Euro, vor allem im Umfeld Sportforum, abstimmen. Ein Schwerpunkt ist der Bereich rund um das Sportforum. Dort kommt es bei Großveranstaltungen wie Bundesliga-Spielen plus Konzerten immer wieder zu Staus und Parkproblemen.

Die Erneuerung der maroden Plagwitzer Brücke (Höhe Nonnenstraße) für rund 4,5 Millionen Euro ist genauso Thema wie Planung, Erweiterung und Sanierung von Schulbauten. Rund 300.000 Euro sind für die Planung eines Erweiterungsbaus der 60. Schule in der Seumestraße nötig. Im Bereich Probstheida / Meusdorf soll in der Höltystraße eine zwei- bis dreizügige Oberschule entstehen. Kosten für die Planung: 450.000 Euro. Mehr als 30 Millionen Euro will die Stadt für den Umbau des Schulkomplexes Karl-Heine-Straße 22 b ausgeben. An diesem Standort in Plagwitz kann ein modernes, fünfzügiges Gymnasium entstehen.

Darüber hinaus beschäftigt sich der Stadtrat mit den Bebauungsplänen für das neu entstehende Wohngebiet westlich der Olbrichtstraße in Möckern. Das Areal, auf dem laut Planer auf rund 9,4 Hektar bis zu 1500 neue Wohnungen in die Höhe wachsen können, liegt auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne. Teile des Ensembles von 1895-1897 mit alter Heeresbäckerei und Werk Motor stehen unter Denkmalschutz. Die Investoren wollen diese Substanz erhalten und durch neue Wohnbauten ergänzen.

Die Einrichtung einer Kita mit 90 Plätzen südliche der Usedomer Straße werde laut Verwaltung ebenso geprüft wie die Anbindung per Fußweg an die S-Bahn-Haltepunkte Slevogtstraße und Olbrichtstraße.

Von Evelyn ter Vehn

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