Fotoshooting im Grassi Museum für Völkerkunde
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Tattoo und Piercing Fotoshooting im Grassi Museum für Völkerkunde

Das Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig lädt zur Reihe GRASSI invites #4 zum Thema "Tattoo und Piercing – Die Welt unter der Haut" ein. Welche Bedeutung haben Tattoo und Piercings für die Menschen heute, was verbirgt sich hinter den Motiven und woher kommt die Faszination? Wir waren im temporären Fotostudio am Donnerstagabend dabei! Hier Bilder anschauen!

Grassi invites #4 widmet sich dem Thema Tattoo und Piercing. Fotograf Nick Putzmann aus Leipzig lud am 6. April 2017 ins temporäre Fotostudio im Grassi Museum für Völkerkunde Leipzig.

Quelle: Regina Katzer

Mit der Reihe GRASSI invites wurden erste Experimente unternommen neue Präsentationen, Diskurse und Methoden in Zusammenarbeit mit Künstlern und anderen Akteuren zu erproben. Besucher sind eingeladen, aktiv an der Erstellung eines lebendigen Tattoo- und Piercing-Archivs und einer anschließenden Ausstellung mitzuwirken. Den Auftakt bildeten am 17. März 2017 die Eröffnung eines temporären Fotostudios und eine Modenschau.

Ins temporäre Fotostudio am 6. April 2017 kamen interessierte Besucher, um sich von Fotograf Nick Putzmann ablichten zu lassen.
Sehen Sie hier ein paar Impressionen des Abends!

Blick ins temporäre Fotostudio am 6. April 2017 - Fotograf Nick Putzmann aus Leipzig

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Immer mehr Menschen in Deutschland tragen Tattoos und Piercings. Diese erzählen von Liebe, persönlichen Schicksalen, politischen Einstellungen, zeigen Mangas, Helden, Musikgeschmack, präsentieren Gottheiten des Shinto- und Hinduismus oder offenbaren das ästhetische Empfinden der Träger.

Unter dem Motto  „Showtime - Du gehörst ins Museum!“ lädt das Museum im ersten Projektteil alle ein mit ihren persönlichen Geschichten ein Archiv der Gegenwart, ein „Living Archive“ zu formen. Die Grundlage bildet ein Fotostudio, in dem unterschiedliche Fotografen tätowierte und/oder gepiercte Menschen fotografieren und diese mit persönlichen Geschichten Einblicke in die Körperkunst der Gegenwart geben. Das eigens für die Schau aufgestellte Fotostudio mit Wohnzimmer-Ambiente wurde von den Leipziger Designern Nanna Funke und Steffen Sendelbach (Büro Funkelbach) eingerichtet. Die Aufnahmen können als Souvenir mitgenommen und vielleicht in der kommenden Ausstellung präsentiert werden.

Der erste Teil des Projekts dient dazu, die Besucherinnen und Besucher in Workshops, Diskussionen, Konzerten und Performances zu ermuntern, ihre Ideen und Wünsche für den folgenden Ausstellungsteil einzubringen. Welche Bedeutung haben Tattoo und Piercings für die Menschen heute, was verbirgt sich hinter den Motiven und woher kommt die Faszination?

Das „Living Archive“ bildet die Grundlage für die folgende Ausstellung (un)covered, vom 22. September 2017 bis 7. Januar 2018, den zweiten Teil des Projekts. Ausgehend von den zahlreichen Geschichten und Fotografien entsteht von der lokalen Perspektive ausgehend eine globale Schau. Anhand von Objekten, Fotografien, Zeichnungen aus den Sammlungen der Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut und Performances sowie zeitgenössische Kunst eröffnet das Museum neue Perspektiven auf das intime, aber immer öfter sichtbare Thema der Tattoos und Piercings.

Termine für das Fotoshooting und Infos zum Programm finden Sie hier!

PM

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