Gastspiele im Schauspiel Leipzig
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Inszenierungen aus Wien, Hamburg und Köln Gastspiele im Schauspiel Leipzig

Bis Spielzeitende stehen einige spannende Gastspiele auf dem Programm des Schauspiel Leipzig. Darunter Inszenierungen vom Burgtheater Wien, dem Thalia Theater Hamburg und dem Schauspiel Köln. Hier finden Sie einen Überblick über alle Vorstellungen.

„Die Präsidentinnen“, eine Inszenierung vom Burgtheater Wien.

Quelle: Reinhard Werner

Am 19.2. ist mit „Der Extremist“ (Theater Chur) ein „Schauspiel mit viel Musik“ des ukrainischen Autors Jurij Andruchowitsch zu Gast im Schauspielhaus. Mit auf der Bühne steht der Schweizer Musiker und Theaterkünstler Jürg Kienberger. Das Stück handelt von dem Musiker Theodor, der in der Revolution in seiner osteuropäischen Heimat aktiv ist. Nach seiner Flucht wird er Pianist in einem Schweizer Grandhotel — das auf einmal den Diktator beherbergen soll. Die Inszenierung war 2016 zum Schweizer Theatertreffen eingeladen.

„Das Leben treibt gar manche abgrundtiefe Blüte in diesem Tal der Tränen.“ Am 4. und 5.3. zeigt das Schauspiel Leipzig eine Produktion des Burgtheater Wien. Mit legendärem Sprachfuror lässt der Autor Werner Schwab in „Die Präsidentinnen“ drei Klofrauen Österreich zerlegen, den Katholizismus und die Welt, in der sie leben (müssen), inszeniert von David Bösch.

Die „Deutschstunde“ des Thalia Theater Hamburg in der Regie von Johan Simons ist am 25.4. zu Gast. In einem der wichtigsten deutschen Nachkriegsromane erzählt der große Hamburger Autor Siegfried Lenz von der Freundschaft zwischen dem Polizisten Jens Jepsen und dem Maler Max Nansen in schwierigen Zeiten. Eine scheinbar unspektakuläre Tragödie über Pflicht und Pflichtvergessenheit, über brennende Bilder und zerstörte Freundschaften.

„Die Lücke. Ein Stück Keupstraße“ in der Regie von Nuran David Calis vom Schauspiel Köln ist am 16.6. zu sehen. 2004 verübte der NSU den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße. Viele Jahre waren aber zunächst die Anwohner der türkisch geprägten Geschäftsstraße selbst Gegenstand der Ermittlungen. Calis hat über ein Jahr in der Keupstraße recherchiert und mit den Anwohnern und Geschäftsleuten gesprochen, wie sie den Anschlag und die Zeit danach erlebt haben. Ein Porträt der Keupstraße aus der Sicht der Menschen, die dort leben. Erzählt von Schauspielern — und den Anwohnern selbst.

Alle Gastspiele auf einen Blick, einschließlich der Karten- und Preisinformationen, finden Sie hier!

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